Hochzeitsbräuche

Blumenkinder
Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist ein jahrhundertealter Brauch. Der
Duft der Blumen soll die Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichen
Kindersegen bescheren.

Die Brautjungfern
Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen und Frauen, die die Braut in die Kirche
begleiten. Sie sehen schön aus und sollen Geister ablenken, die der Braut Böses wollen. Um
das zu erreichen sollen die Brautjungfern Kleider tragen, die dem der Braut ähnlich sind.

Reis werfen
Die Hochzeitsgäste werfen Reis, wenn das Brautpaar nach der Trauung die Kirche verlässt.
Das ist eine Zeremonie, die Fruchtbarkeit symbolisieren soll.

Brautstrauß werfen
Die Braut wirft ihren Brautstrauß in eine Gruppe unverheirateter Frauen. Die, die den
Brautstrauß fängt, wird wohl als Nächste heiraten und kann schon von ihrer Hochzeit
träumen.

Weitere Bräuche:
Um in der Ehe glücklich zu werden, trägt manche Braut am Hochzeitstag vier spezielle
Dinge: etwas Altes, zum Beispiel Familienschmuck, etwas Neues wie etwa das Brautkleid,
etwas Geliehenes und dazu etwas Blaues, oft ein blaues Strumpfband.
Es bringt Unglück, wenn der Bräutigam hinter dem Steuer des Hochzeitsautos sitzt.
Ein Geldstück im Brautschuh verspricht Reichtum.